SG Langerwehe/Wenau Vierter bei Ü-40-Mittelrheinmeisterschaft

Begleitet vom Beauftragten für Freizeit- und Breitensport des Kreises Düren, Matthias Hunf, gastierten die Altinternationalen der Spielgemeinschaft Langerwehe/Wenau zur Ü-40-Mittelrheinmeisterschaft am Wochenende in der altehrwürdigen Sportschule Hennef. Wie bereits bei der Ü40-Kreismeisterschaft des Fußballkreises Düren trat die Langerweher Traditionsmannschaft als Spielgemeinschaft mit den Freunden vom Jugendsport Wenau als Spielgemeinschaft an. Die Turnierleiter des Fußballverbandes Mittelrhein, Achim Buchholz und Alfons Arnoldy, freuten sich über eine gute Resonanz und begrüßten neun AH-Vertretungen, die in zwei Gruppen um den Turniersieg an der Sövener Straße spielten. Trotz einiger Schwierigkeiten vor Turnierbeginn, muss man den Organisatoren ein großes Lob zollen. Die zahlreichen fleißigen Helferinnen und Helfer des Verbands sorgten über beide Tage hinweg für einen reibungslosen Ablauf des Turniers sowie die gute Verköstigung aller Gäste. Gekickt wurde auf zwei Feldern quer über den Platz, dabei gab es jede Menge bekannte Gesichter, viele schöne Tricks und Tore zu bewundern. An beiden Tagen wurde den zahlreichen Zuschauern rasante, umkämpfte und denkbar knappe Spiele geboten.

Die beiden ersten beiden Turnierspiele waren nichts für schwache Nerven. Die erste Partie gegen den FC Pesch war auf beiden Seiten von einem gewissen Maß an Nervosität gezeichnet, dennoch behielten die Blau-Weißen am Ende mit 3:1 die Oberhand. Im zweiten, sehr engen und gleichzeitig schweren Spiel gelang der SG Langerwehe/Wenau kurz vor knapp ein 5:3-Sieg gegen die Freunde vom BC Oberbruch. Damit stand die SG Langerwehe/Wenau nach einem ersten, durchaus sehr erfolgreichen, Tag bereits mit einem Bein in der Platzierungsrunde.

Im ersten Spiel des zweiten Tages traf die SG Langerwehe/Wenau dann auf die bis dahin stark aufspielende Truppe des FC Hürth. Beide Teams begegneten sich über die gesamte Spielzeit auf Augenhöhe, boten hohen Tempofußball und zeigten eine Rivalität bis an den Rand der Legalität. Die Partie endete - trotz einer 2:0 Führung für die SG - schlussendlich mit einem gerechten Remis (2:2). Das letzte Vorrundenspiel gegen den SV Hermersdorf war nur noch „Makulatur“. Das eher bedeutungslose Spiel plätscherte dahin wie ein ausgetrockneter Fluss in der Wüste. Torchancen waren eher Mangelware. Mit einem 2:2 erspielte man sich den Halbfinalplatz gegen Bayer Leverkusen.

Im Halbfinale unterlag die SG Langerwehe/Wenau gegen die Werkself dann mit 3:0. So deutlich wie das Ergebnis war die Angelegenheit allerdings nicht. Die Blau-Weißen hielten lange gegen die mit ehemaligen Profis gespickte Truppe aus dem Kölner Randbezirk mit. Aber eben genau die Profis machten dann den Unterschied. Sie sind jederzeit in der Lage eigene Fehler auszubügeln, bestrafen aber individuelle Fehler des Gegners gnadenlos.

Am zweiten Tag hatte die SG Langerwehe/Wenau kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu. Am Ende unterlag man im kleinen Finale noch im Neunmeterschießen gegen den Vorrundengegner aus Hürth und sicherte sich einen guten 4. Platz.

Für die SG Langerwehe/Wenau spielten:

Marc Holz, Jens Hertrampf, Marco Bachmann, Wojtek Gren, Marcus Hellmanns, Stephan Misere, Dirk Zimmermann, Ingo Henk, Marc Waldhausen, Rainer Esser, Frank Malzbenden

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